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Griechenland im Jahr 650 v.Chr.
Griechenland im Jahr 650 v.Chr.

Ich bin mir im Klaren darüber, dass der Versuch, die Fülle der griechischen Mythologie mal eben so auf einer Website zusammenzufassen, zum Scheitern verurteilt ist.
Ziel dieser Seite soll es auch nicht sein, die unergründlichen Tiefen der menschlichen Phantasie dieser Zeit auszuloten. Vielmehr möchte ich lediglich die wichtigsten der vielen Sagen der griechischen Antike erwähnen und mich ansonsten auf die mythischen Gestalten selbst und ihre zahlreichen familiären Beziehungen beschränken.
Das alleine ist schon eine Sisyphusarbeit (der heißt eigentlich Sisyphos).
Aber warum nicht? Der Weg ist das Ziel!
Soll heißen, auf dieser Seite erfahrt Ihr, woher der Begriff Titan kommt, was ein Gigant ist und woher all die heute noch gebräuchlichen geflügelten Wörter wie eben Sisyphusarbeit oder Danaergeschenk oder Damoklesschwert kommen.

Die Verwandschaftsbeziehungen der einzelnen Gestalten untereinander ist in den verschiedenen überlieferungen sehr variabel.
Bestes Beispiel ist Eros, der Gott der Liebe, der einmal als aus dem Chaos entstanden, ein anderes Mal als Sohn des Ares und der Aphrodite gilt, was mich in ein ziemliches Dilemma bringen würde, wollte ich alle Varianten erzählen. Ich musste also einiges weglassen.
Bedeutet: Ich habe mich auf die Dinge beschränkt, die von den meisten, der geistigen Größen der griechischen Antike so angesehen wurden - die Mehrheit gewinnt, auch wenn sie nicht unbedingt Recht haben muss. Nebenbei bin ich ein "Fan" von Homer, also dem bekanntesten epischen Dichter aus dem klassischen Zeitalter der griechischen Antike (etwa 800v.Chr.). Homer hat die Ilias, die Odysse und weitere Dinge geschrieben, die zwar ungeheuer spannend aber auch schwer zu lesen sind.

Lara Johnson
Venus von Milo (eine
latinisierte Aphrodite) -
das Model heißt
Lara Johnson

Wenn also kein Platz war, um mehrere Varianten eines Themas zu erzählen, habe ich mich auf das beschränkt, was in der Ilias oder in der Odyssee steht.
Aber was wäre der Versuch einer Genealogie ohne Apollodor(os). Mit seiner "Bibliotheke" hat er wohl am meisten dazu beigetragen, dass wir heute die Verwandschaftsbeziehungen der mythologischen Gestalten der griechischen Antike kennen. Die "Bibliotheke" gehört heute zu den Standardquellen aller Genealogien und ist in seiner Form einzigartig.
Das ganze wird komplettiert durch die Überlieferungen weiterer bekannten Schriftsteller und Philosophen dieser Zeit wie z.B. Hesiod, Pindar, Euripides, Aischylos oder Sophokles.
Es würde aber immer noch nicht funktionieren.
Also beziehen sich meine Darstellungen zweitens vornehmlich auf vor allem eine Quelle.
Der "kleine Pauly" ist das Standardlexikon der Antike auf Grundlage der 83bändigen "Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaften" (der große Pauly) erschienen 1964-75 im Alfred Druckenmüller Verlag (Artemis). Die meisten hier erwähnten Informationen, die also nicht aus den Büchern von Apollodor, Homer, Hesiod oder anderen (eine Liste der Bücher findet Ihr im Impressum) stammen, habe ich dem "kleinen Pauly" entnommen.
Aber auch dort gibt es viele Variationen zu einem Thema und vage Vermutungen. So habe ich drittens größtenteils das erzählt, was mir am logischsten erschien oder einfach nur am besten gefiel.

Die Gestalten in den Genealogien sind zur leichteren Unterscheidung farbig dargestellt. Dabei bedeuten die Farben Folgendes:

Bedeutung der Farben